Ziele und Selbstverständnis des BISG
Im BISG geht es darum, insbesondere für Fachkräfte aus den Bereichen Schule und Jugendhilfe professionelle Methoden und neue Praxismodelle im Umgang mit auffälligen, aggressiven jungen Menschen zu entwickeln, zu erproben und im pädagogischen Alltag umzusetzen.
Wir
fördern die professionelle Handlungs- und Erziehungskompetenz sowie die konstruktive Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern sowie Fachkräften aus den Bereichen Sozialer Arbeit, Pädagogik und Psychologie.
Wir
bündeln die Erfahrungen und Kompetenzen der unterschiedlichen Berufsgruppen in der Präventionsarbeit, beraten und begleiten Institutionen und ihre Fachkräfte bei der Umsetzung neuer Handlungsansätze im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen.
Wir
helfen Eltern und Kindern, insbesondere Migrantenfamilien, um ihre individuellen Lebenskompetenzen zu stärken.
Wir
vermitteln Kindern und Jugendlichen – konsequent, aber nicht bestrafend – Werte, Normen und Regeln des Zusammenarbeitens und Zusammenlebens.
Wir
fördern die Vermittlung von sozialen und interkulturellen Kompetenzen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, um ihre berufliche und soziale Integration zu verbessern.
Wir
stärken die psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Kinder und Jugendlichen, um damit Aggression und Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus sowie andere Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern oder zu reduzieren.
Wir
sammeln, dokumentieren und vermitteln Informationen zum Thema „Soziale und Interkulturelle Kompetenz“ als Beitrag zur Gewaltprävention.
Wir
machen die Entstehungsbedingungen von Aggression und Gewalt sowie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bewusst und mischen uns in den gesellschaftlichen Diskurs ein.