Trainingsraum-Methode
Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung:
«Eigenverantwortliches Denken & Handeln - die Trainingsraum-Methode«
Leitidee
Die »Trainingsraum-Methode« ist ein erfolgreich erprobtes Programm, das einen eigenverantwortlichen Umgang der Schüler/innen mit (Unterrichts-)Störungen zum Ziel hat. Sie beschreibt konkrete Methoden sowie praktikable Verfahren für ein stressfreieres Unterrichten der Lehrer/innen.
Die modulare Weiterbildung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte aller Schulformen und Fachkräfte der Schulsozialarbeit, die erfahren möchten, wie sie gemeinsam mit den Kollegen/innen eine Schulklasse souverän führen und das Recht auf störungsfreien Unterricht durchsetzen können, ohne dazu auf einen autoritär - bestrafenden Erziehungsstil zurückgreifen zu müssen. Ziel ist es, einer Klasse Werte, Arbeitshaltungen und soziale Kompetenzen zu vermitteln sowie eine konstruktive Arbeitsatmosphäre, um die Grundbedingungen für effektives Lernen zu schaffen.
Kompetenzerwerb
Die Teilnehmenden verfügen am Ende des Kurses über folgende Kompetenzen: Sie...
- verfügen über breites Wissen und Können in der Umsetzung des Programms »Eigenverantwortliches Denken & Handeln« in der Schule (die Trainingsraum-Methode),
- verfügen über Methodenkompetenz, können eigenständig im Umgang mit störenden Schülern handeln,
- können verschiedene Methoden zur Förderung der sozialen Kompetenz und zur Prävention von Störungen anwenden,
- können eigenständig Multiplikatoren/innen-Schulungen durchführen,
- können Evaluationstechniken anwenden,
- können die »Kooperative Gesprächsführung» im Trainingsraum anwenden,
- erweitern ihre soziale Handlungs- und Erziehungskompetenz,
- kennen Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Interventionen,
- können das eigene Handeln reflektieren, sind fähig mit Kritik konstruktiv umzugehen und sie verfügen über Veränderungsbereitschaft
- verfügen über Konzept-/Planungskompetenz sowie Durchführungs- bzw. Vermittlungskompetenz