KSK®-Training
Berufsbegleitende Zusatzqualifizierung „Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK®)“
Leitidee
Die Mehrzahl der pädagogischen Fachkräfte macht die Erfahrung, dass traditionelle Formen schulischer Unterrichtung und mehr sozialarbeiterischer Betreuung alleine keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit auffälligem Sozial-, Lern- und Arbeitsverhalten (u.a. Aggression, Delinquenz, Apathie, Motivationsmangel usw.) professionell zu reagieren. Die Betroffenen „versagen“ nicht nur in der Schule (Sitzenbleiben, Schulverweigerung, kein Schulabschluss, Schulverweise wegen abweichendem Verhalten, etc.), sondern auch beim Übergang in Ausbildung und Beruf. Immer wichtiger wird daher die Vermittlung von sozialen und interkulturellen Kompetenzen, die den Betroffenen helfen, in der Schule, Ausbildung und Berufswelt zu bestehen.
Beim KSK® handelt es sich um ein verhaltensorientiertes Trainingsprogramm mit einem konfrontativen Ansatz. Mit dem seit 2003 erfolgreich erprobten Sozialen Training wird den Teilnehmenden ein Mittel zur Verbesserung/Erweiterung ihres professionellen Methodenrepertoires zur Förderung der sozialen und interkulturellen Kompetenz sowie zur Gewaltprävention in der pädagogischen Alltagsarbeit angeboten.
Kompetenzerwerb
Die Teilnehmenden verfügen am Ende des Kurses über folgende Kompetenzen: Sie
- verfügen über breites Wissen und Können in der Leitung und Durchführung von pädagogischen sozialen Trainings und Multiplikatoren/innen-Schulungen
- verfügen über Methodenkompetenz, können eigenständig im Umgang mit auffälligen Kindern/Jugendlichen handeln. Sie können verschiedene Methoden zur Förderung der sozialen und interkulturellen Kompetenz sowie zur Gewaltprävention anwenden
- können Evaluationstechniken anwenden
- kennen die sozialen Konstruktionen von Geschlecht, sie verstehen die Bedeutung des Geschlechterverhältnisses für die Vermittlung sozialer Kompetenzen & Gewaltprävention
- erweitern ihre soziale und interkulturelle Kompetenz
- kennen Möglichkeiten und Grenzen pädagogischer Interventionen
- können das eigene Handeln reflektieren, sind fähig mit Kritik konstruktiv umzugehen und sie verfügen über Veränderungsbereitschaft
- können Sozialkompetenz fördernde und gewaltpräventive Trainings entwickeln, planen und durchführen