c/o Hans-Böckler-Schule, Lobeckstr. 76, 10969 Berlin

Interkulturelle Handlungskompetenz und Prävention

Berufsbegleitende Qualifizierung „Interkulturelle Handlungskompetenz und Prävention“

Leitidee

Kinder, Jugendliche und deren Eltern mit Migrationshintergrund gehören seit Ende der 1980er Jahre in Deutschland so selbstverständlich in den Arbeitsalltag von Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, dass es kaum der Rede wert erscheint. Und doch bietet der Umgang, insbesondere mit türkisch- und arabischstämmigen Jungen immer wieder Anlass zum Nachdenken. Das Ausmaß und die Erscheinungsformen von provokantem und aggressivem Verhalten - begleitet durch die Demonstration von körperlicher Stärke bis hin zur Gewalttätigkeit – führt zunehmend zu massiven Konflikten und macht viele pädagogischen Fachkräfte ratlos und unsicher, wie sie auf das abweichende Verhalten dieser jungen Menschen zu reagieren ist.

Sie kommen immer öfter an ihre Grenzen, weil die Betroffenen und ihre Eltern sich häufig auf die Besonderheiten ihrer traditionellen (ländlich geprägten) Wertvorstellungen berufen. Denn in der pädagogischen Alltagsarbeit kollidieren (jeden Tag aufs Neue) zwei völlig verschiedene Konzepte: die traditionellen Erziehungsvorstellungen muslimischer Eltern auf der einen und die Werte westlich moderner Pädagogik auf der anderen Seite. In dieser Weiterbildung werden wir vor diesem Hintergrund gemeinsam die Ansätze für eine migrationssensible Arbeit und Wege aus der interkulturellen Konfrontation, insbesondere im Umgang mit auffälligen, aggressiven Jungen aus muslimischen Familien entwickeln.

Lernziele und Kompetenzerwerb

Die Teilnehmenden verfügen am Ende des Kurses über Kompetenzen zu folgenden Schwerpunkten:

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